Wer nur Stir-Fry kocht, braucht keinen Deckel. Wer den Wok auch zum Dämpfen, Schmoren oder Warmhalten nutzt, merkt schnell, dass ohne Deckel vieles umständlicher wird.
Der häufigste Fehler beim Kauf: die falsche Größe. Woks haben keine standardisierte Öffnung. Ein Deckel, der nicht passt, liegt schief oder kippt. Beim Dämpfen entweicht der Dampf seitlich, die Garzeit verlängert sich. Beim Schmoren verdampft die Flüssigkeit schneller als geplant. Was zählt, ist der Außendurchmesser des Woks, nicht der Innendurchmesser. Den meisten fällt dieser Unterschied erst auf, wenn der Deckel vor ihnen liegt und nicht aufliegt. Nachmessen vor dem Kauf spart den Rückversand.

Zur Materialfrage. Glas lässt dich sehen, was im Wok passiert, ohne zu öffnen. Bei Gerichten, die gleichmäßige Temperatur brauchen, ist das ein echter Vorteil. Jedes Öffnen kostet Dampf und Hitze. Nachteil von Glas: es ist schwerer als Metall und zerbrechlich. In einer kleinen Küche, wo Deckel gestapelt werden, bricht Glas früher als Metall.
Metalldeckel sind robuster und leichter. Dafür siehst du nicht, was drinnen passiert. Für Schmorgerichte, wo du ohnehin seltener nachschaust, ist das kein Problem. Für Dumplings oder Fisch, wo der Garpunkt eine Minute ausmacht, schon eher.
Noch ein Punkt zum Griff. Billige Deckel haben Griffe, die sich nach ein paar Monaten lösen oder bei hoher Ofentemperatur Probleme machen. Ein Edelstahlgriff hält länger als ein Plastikgriff. Das klingt nach einem Detail, fällt aber auf, wenn der Griff bei 200 Grad im Ofen weich wird.
Bei jedem Wok in unserem Sortiment steht der passende Deckeldurchmesser in der Produktbeschreibung.




