Wok Induktion : Was wirklich funktioniert und was nicht
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Die Frage kommt regelmäßig: Kann man auf Induktion wirklich gut mit dem Wok kochen? Ja. Aber Induktion und Wok-Kochen funktionieren physikalisch unterschiedlich, und das beeinflusst, welchen Wok du kaufst und wie du damit kochst.
Wie Induktion den Wok erhitzt
Ein Induktionsherd heizt durch ein Magnetfeld. Nur was direkten Kontakt mit der Kochfläche hat, wird warm. Der Boden des Woks wird heiß. Die Wände nicht, zumindest nicht durch die Platte. Bei einem Gasbrenner schlagen die Flammen seitlich hoch und erhitzen die gesamte Wokfläche. Daher das charakteristische Wok-Aroma in Restaurantküchen.
Das klingt nach einem Nachteil für Induktion. In der Praxis ist er kleiner als erwartet. Deutsche Haushaltsgasherde sind nicht stark genug für professionelles Wok-Kochen. Der Unterschied zwischen Induktion und Gas ist bei Haushaltsherden deutlich geringer als in der Theorie.
Was auf Induktion gut funktioniert: Stir-Fry mit hoher Bodenhitze, Schmoren, Dämpfen, schnelles Sautieren. Das reicht für die meisten Wok-Gerichte zu Hause.
Was ein Wok für Induktion braucht
Zwei Faktoren entscheiden, ob ein Wok auf Induktion funktioniert oder nicht.
Der Boden muss flach sein. Ein traditioneller runder Wok-Boden hat zu wenig Kontakt mit der Kochfläche. Die Wärmeübertragung ist schlecht, manche Platten erkennen das Kochgeschirr nicht mal.
Das Material muss magnetisch sein. Gusseisen ist es immer. Edelstahl meistens. Bei Kohlenstoffstahl kommt es auf das Modell an. Bei jedem Wok in unserer Wok Induktion Kollektion steht die Herdkompatibilität direkt dabei.
Welches Material auf Induktion
Gusseisen speichert Hitze gut. Wenn du kaltes Gemüse oder Fleisch in den heißen Wok gibst, bricht die Temperatur nicht sofort ein. Auf Induktion ist das wichtig, weil die Platte langsamer nachregelt als Gas. Nachteil: Gusseisen braucht Zeit. Drei bis vier Minuten Aufheizzeit einplanen.
Kohlenstoffstahl heizt schneller auf und reagiert direkter auf Temperaturänderungen. Für Induktion braucht man ein Modell mit flachem Boden und magnetischem Material.
Edelstahl funktioniert auf Induktion immer, braucht aber mehr Öl beim Kochen, weil keine Patina entsteht.
Die häufigsten Fehler
Zu früh Zutaten hineingeben. Der Wok muss heiß sein, bevor das erste Ingredient reinkommt. Auf Induktion bedeutet das zwei bis drei Minuten auf höchster Stufe vorheizen. Wer das überspringt, bekommt Gedünstetes statt Stir-Fry.
Zu viele Zutaten auf einmal. Ein voller Wok kühlt ab. Lieber in zwei Durchgängen braten.
Den Wok direkt nach dem Kochen kalt abspülen. Bei Gusseisen können starke Temperaturschwankungen Risse verursachen. Abkühlen lassen, dann reinigen.
Welcher Wok passt
Wer auf Induktion kocht, findet in unserer Wok Induktion Kollektion Modelle, die für deutsche Induktionsplatten geeignet sind. Flacher Boden, magnetisches Material, klare Kompatibilitätsangaben.
Wer noch zwischen Gusseisen und Kohlenstoffstahl abwägt, liest am besten unseren Ratgeber zu Wok-Materialien weiter.